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Förderungen

Für mich persönlich

 

Meister!Prämie

Mit der Förderungsaktion "Meister!Prämie" unterstützen die Steirische Wirtschaftsförderung SFG, die Stadt Graz und das Tourismusressort des Landes Steiermark Menschen, die ihre Meister- bzw. Befähigungsprüfung erfolgreich abgelegt haben.

Die Förderung wird als einmalige Prämie ausbezahlt und gibt's für  ...
... Menschen mit Hauptwohnsitz in der Steiermark, die seit 1.11.2019 eine der folgenden Prüfungen erfolreich absolviert haben:

  • Meisterprüfung nach der Gewerbeordnung 1994
  • Befähigungsprüfung nach der Gewerbeordnung 1994
  • Fachprüfung nach dem Bilanzbuchhaltergesetz 2014
  • Eignungsprüfung nach dem Güterbeförderungsgesetz 1995
  • Eignungsprüfung nach dem Gelegenheitsverkehrs-Gesetz 1996

Die Förderungshöhe ...
... beträgt EUR 1.000,-- und kann pro Person nur einmal in Anspruch genommen werden. Die Prämie wird nur für die Gesamtprüfung und nicht für Teilprüfungen wie Unternehmerprüfung oder Lehrlingsausbilderprüfung gewährt.

So geht's:
1. Prüfung abschließen (für jedes abgeschlossene Modul wird ein Modulzeugnis ausgestellt, wurden alle Module positiv bewertet, stellt die Prüfungsstelle ein Gesamtzeugnis aus)
2. Antrag bei der SFG stellen
3. Die Auszahlung erfolgt nach Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen (Gesamtprüfungszeugnis und aktueller Meldeschein) und der positiven Überprüfung.


 



Digi-Bonus der Arbeiterkammer Steiermark

Diese Beihilfe kann von allen AK Mitgliedern in Anspruch genommen werden, die eine Ausbildung bzw. einen Kurs mit dem Fokus Digitalisierung besuchen. Das Mitglied erhält von der AK Kosten in der Höhe von bis zu € 150,- (für allgemeine Kursinhalte und kürzere Ausbildungen) bzw. € 300,- (für vertiefende Kursinhalte und längere Ausbildungen) nach Beantragung (inkl. Kursbesuchsbestätigung, Kursbeschreibung und Einzahlungsbestätigung) auf ihr/sein Konto refundiert.

Digi-Bonus der Arbeiterkammer Steiermark
 

 
 

Grazer Fonds für Aufstieg und Entwicklung

Diese finanzielle Qualifizierungsförderung mit bis zu 2.500 Euro für berufliche Weiterbildungen richtet sich an berufstätige Grazerinnen und Grazer mit niedrigem Haushaltseinkommen.

www.graz.at/grafo



 



Vorbereitungskurs auf die Lehrabschlussprüfung und Lehrlingscoaching


 

Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung werden für Lehrlinge gefördert (Ausnahme: Nicht förderbar sind Lehrlinge bei überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen). Als Lehrling bekommen Sie 100 % der Kurskosten je Vorbereitungskurs zurück. Voraussetzung ist, dass Sie selbst die Kosten des Kurses bezahlt haben.
Antragsformulare werden zusammen mit der Teilnahmebestätigung am Ende des Vorbereitungskurses ausgeteilt und sind unmittelbar nach Kursende einzureichen (Antragsfrist bis 6 Monate nach Kursende).
Für eine positive Förderzusage benötigen Sie:

  • die Teilnahmebestätigung
  • die Rechnung
  • die Zahlungsbestätigung


Tipps:
Sollten Sie mehrere Vorbereitungskurse besuchen (z. B. weil Sie 2 Lehrberufe erlernen), erhalten Sie die Förderung für alle von Ihnen besuchten Kurse!

Wenn Sie die Lehrabschlussprüfung nicht bestehen: Besuchen Sie den Vorbereitungskurs noch einmal - es wird auch der mehrmalige Besuch eines Vorbereitungskurses gefördert (eine Antragstellung spät. 6 Monate nach Kursende mit den entsprechenden neuen Bestätigungen ist auch hier erforderlich).

Sollten Sie die LAP z. B. wegen Prüfungsangst, Nervosität, Lernschwäche, Motivationsproblemen etc. nicht bestehen, kann Ihnen das kostenlose und anonyme Lehrlingscoaching helfen. Melden Sie sich dazu im Internet auf www.lehre-statt-leere.at an. Nutzen Sie das Lehrlingscoaching – es entstehen Ihnen keinerlei Pflichten oder Kosten. Das Coaching kann jederzeit wieder von Ihnen beendet werden.

Der 2. und 3. Antritt zur Lehrabschlussprüfung ist pro Lehrberuf kostenlos. Achtung: Bei unentschuldigtem Fernbleiben ist einer der zwei „Freiantritte“ verwirkt und die Prüfungstaxe muss für den darauffolgenden Termin bezahlt werden.
 
Kontakt:
Lehrlingsstelle - Förderungen
WKO Steiermark
T.  0316 601-106
M. lehre.foerdern@wkstmk.at
W. www.lehre-foerdern.at

Förderantrag für Lehrlinge
 


Bildungsscheck für die außerordentliche Lehrabschlussprüfung

Am WIFI bieten wir Ihnen Vorbereitungskurse auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung im Bereich Betriebslogistiker/in, Konditor/in, Koch/Köchin, Restaurantfachmann/frau, Reisebüroassistent/in.
Nach erfolgreich bestandener ao. LAP können Sie den „Bildungsscheck für die außerordentliche Lehrabschlussprüfung“, eine 100-prozentige Förderung des Landes Steiermark, in Anspruch nehmen. Der Bildungsscheck für die außerordentliche Lehrabschlussprüfung kann für beschäftigte Personen ohne Lehrabschlussprüfung (oder mit einem Lehrabschluss in einem anderen Tätigkeitsbereich), die die außerordentliche Lehrabschlussprüfung berufsbegleitend nachholen, beantragt werden.

Detaillierte Informationen und Antragsformular
 



Bildungsscheck für Lehrlinge und LehrabsolventInnen

Der Bildungsscheck des Landes Steiermark kann von Lehrlingen und LehrabsolventInnen, die eine betriebliche Lehre absolvieren bzw. absolviert haben, bis zum Alter von 25 Jahren beantragt werden.

Bildungsscheck für Lehrlinge und LehrabsolventInnen

 


Bildungskarenz

Wenn Sie sich weiterbilden wollen, ohne ihr Arbeitsverhältnis zu kündigen, können Sie mit Ihrem Arbeitgeber eine Bildungskarenz vereinbaren. Das bedeutet:

  • Sie werden für die Dauer der Weiterbildung von der Arbeit freigestellt.
  • Sie erhalten in dieser Zeit keinen Lohn bzw. kein Gehalt.
  • Wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen, erhalten Sie in dieser Zeit vom Arbeitsmarktservice ein Weiterbildungsgeld.
  • Sie können innerhalb von 4 Jahren insgesamt bis zu 12 Monate für Ihre Weiterbildung nutzen.
  • Sie können die Bildungskarenz auch in Teilen konsumieren, allerdings muss jeder Teil mindestens 2 Monate dauern und Sie müssen alle Teile innerhalb von 4 Jahren konsumieren.

Als Voraussetzung müssen Sie unmittelbar vor Beginn der Bildungskarenz seit ununterbrochen mindestens 6 Monaten arbeitslosenversicherungspflichtig bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt sein.

Ihr Arbeitgeber muss der Bildungskarenz zustimmen, profitiert aber in der Folge von Ihrer höheren Qualifikation. Während dieser Zeit sind Sie kranken-, unfall- und pensionsversichert, haben allerdings keinen besonderen Kündigungsschutz, keinen Anspruch auf Sonderzahlungen und Ihr Urlaubsanspruch verkürzt sich anteilig.
Die Weiterbildung muss mindestens 20 Stunden pro Woche umfassen, hierbei werden nicht nur Präsenzzeiten im Unterricht, sondern auch Lernzeiten gezählt. Wenn Sie ein betreuungspflichtiges Kind unter 7 Jahren haben, dann genügt der Nachweis über mindestens 16 Wochenstunden.

Was Sie sonst noch wissen müssen:
Sie können während der Weiterbildung geringfügig selbständig und/oder geringfügig unselbständig arbeiten. Eine geringfügige unselbständige Arbeit ist auch beim gleichen Unternehmen möglich, bei dem Sie eine Bildungskarenz vereinbart haben. Geringfügigkeitsgrenze

Weitere Informationen und Beantragung bei Ihrem AMS
 



Bildungsteilzeit

Sie reduzieren Ihre Arbeitszeit, um sich aus- oder weiterzubilden:

  • Sie kürzen Ihre wöchentliche Normalarbeitszeit um 25 – 50 %.
  • Sie arbeiten weiterhin mindestens 10 Stunden pro Woche. Das Einkommen daraus muss über der Geringfügigkeitsgrenze liegen.
  • Sie nutzen mindestens 10 Stunden pro Woche für Ihre Aus- oder Weiterbildung (Nachweis durch Bestätigung des Bildungsinstitutes erforderlich).
  • Die Bildungsteilzeit dauert mindestens 4 Monate, maximal 24 Monate.
  • Sie konsumieren die Bildungsteilzeit innerhalb von 4 Jahren – durchgehend oder auch in Teilen zum je mind. 4 Monaten.

Während dieser Zeit erhalten Sie vom AMS ein Bildungsteilzeitgeld.

Als Voraussetzung müssen Sie unmittelbar vor Beginn der Bildungskarenz seit ununterbrochen mindestens 6 Monaten arbeitslosenversicherungspflichtig bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt sein und die Anwartschaft auf Arbeitslosengeld erfüllen.
Ihr Arbeitgeber muss der Bildungskarenz zustimmen, profitiert aber in der Folge von Ihrer höheren Qualifikation.

Dieses Modell eignet sich vor allem für Kurse und Lehrgänge, die mehrmals pro Woche oder Monat stattfinden und länger dauern, z. B. Berufsreifeprüfung.

Weitere Informationen und Beantragung bei Ihrem AMS

 



Die Datenbank der Bildungsförderungen in Österreich

Keine der hier angeführten Fördermöglichkeiten passt auf Sie? Dann stöbern Sie einfach selbst in der Kursförderungsdatenbank, welche Förderungen für Sie infrage kommen könnten!

 


Für mein Unternehmen

 

Erfolgs!Kurs - die Förderung für Wissenszuwachs im Bereich Digitalisierung und Internationalisierung

 
Die Förderungsaktion Erfolgs!Kurs der Steirischen Wirtschaftsförderungsges.m.b.H. (SFG) unterstützt steirische KMU dabei, „smarte“ Veränderungsprozesse durch Höherqualifizierung mit Schwerpunkt Digitalisierung bzw. Internationalisierung einzuleiten.
Gefördert werden externe Weiterbildungsmaßnahmen von UnternehmerInnen, MitarbeiterInnen und Lehrlinge, die die betrieblichen Kompetenzen in folgenden Themenfeldern ausbauen:

Digitalisierung: z. B. technische Höherqualifizierungen, Informations- und Kommunikationstechnologien, Sicherheit, Datenschutz, Datenmanagement, Führung, Organisationsentwicklung, Personalmanagement, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement, Wissensmanagement

Internationalisierung: z.B. Fremdsprachen, Projektmanagement, Marketing, Vertrieb, Logistik, interkulturelle Kompetenzen

Die Förderung beträgt max. 50 Prozent der anrechenbaren Projektkosten (Weiterbildungsmaßnahmen) und ist vom Unternehmen zu beantragen.

Reichen Sie das Förderungsansuchen unbedingt vor Beginn der jeweiligen Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle ein! Nachträglich eingereichte Förderansuchen können aufgrund der aktuellen Gesetzeslage nicht berücksichtigt werden. 
 
Mehr Informationen zu Erfolgs!Kurs und anderen Förderungsaktionen der SFG:
Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Nikolaiplatz 2, 8020 Graz, Tel. 0316/70 93-0



 



Quali­fizier­ungs­förd­er­ung für Be­schäft­igte (QfB)

Das Arbeitsmarktservice (AMS) fördert mit dieser Beihilfe die Kosten für Weiterbildungen von gering qualifizierten und älteren Arbeitnehmer/innen. Damit sollen die Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitsplatzsicherheit sowie Berufslaufbahn und Einkommenssituation dieser Personengruppe verbessert werden.

Wer die Förderung erhalten kann
Diese Förderung können alle Arbeitgeber – ausgenommen juristische Personen öffentlichen Rechts, politische Parteien, der Bund, die Länder, die Gemeinden und Gemeindeverbände, radikale Vereine sowie Unternehmen in Schwierigkeiten – erhalten.
Grundsätzlich sind Kurs- bzw. Personalkosten bei Qualifizierungen von folgenden vollversicherten oder karenzierten Beschäftigtengruppen (auch freie Dienstnehmer/innen) förderbar, wenn die Schulung eines der folgenden Ziele verfolgt:

Arbeitnehmer/innen mit höchstens Pflichtschulabschluss, wenn der Kurs zu mindestens einem der folgenden arbeitsmarktpolitischen Ziele beiträgt:

  • höherwertige Tätigkeit am selben Arbeitsplatz
  • Wechsel auf einen höherwertigen Arbeitsplatz
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Sprachkenntnisse, Computerkenntnisse)
  • Abschluss einer zertifizierten Ausbildung
  • fachliche Spezialisierung
  • Sicherung der Beschäftigung für die Dauer von mindestens 6 Monaten

Arbeitnehmer/innen mit Lehrabschluss bzw. Abschluss einer Berufsbildenden mittleren Schule, wenn der Kurs zu mindestens einem der folgenden arbeitsmarktpolitischen Ziele beiträgt:

  • höhere Entlohnung (höhere kollektivvertragliche Verwendungsgruppe oder Erhöhung um min­des­tens 10%)
  • Wechsel auf einen höherwertigen Arbeitsplatz
  • Erleichterung des Wiedereinstiegs nach einer familiär bedingten Berufsunterbrechung
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Sprachkenntnisse, Computerkenntnisse) 

Arbeitnehmer/innen mit höherer Ausbildung als Pflichtschulabschluss, die das 45. Lebens­jahr vollendet haben, wenn der Kurs zu mindestens einem der folgenden ar­beits­markt­po­li­tisch­en Ziele beiträgt:

  • Übernahme alternsgerechter Tätigkeiten am selben Arbeits­platz
  • Wechsel auf alternsgerechten/weniger belastenden Arbeitsplatz
  • Anpassung an den aktuellen Stand der Technik/des Wissens
  • fachliche Spezialisierung
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Sprachkenntnisse, Computerkenntnisse)

Die Höhe der Förderung beträgt:

  • 50 % der Kurskosten
  • 50 % der Personalkosten ab der 25. Kursstunde; bei Arbeitnehmer/innen mit höchstens Pflichtschulabschluss ab der 1. Kursstunde.

Ausbildungsstunden im Rahmen einer praktischen Ausbildung sind nur förderbar, sofern sie in einer Aus- oder Weiterbildungseinrichtung stattfinden oder von dieser durchgeführt werden und getrennt von sonstigen betrieblichen Abläufen stattfinden. Die Förderung darf pro Person und Begehren EUR 10.000,-- nicht übersteigen.

Detaillierte Informationen
Beantragung bei Ihrem AMS.