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Das Berufsbild Masseur
 
Das Berufsbild des Masseurs unterscheidet den „gewerblichen Masseur“ und den „medizinischen Masseur“. Der Gesetzgeber hat für beide Berufsbilder unterschiedliche Arbeitsfelder und entsprechende Ausbildungen definiert:

Gewerblicher Masseur

Arbeitsfeld
Gewerbliche Masseure arbeiten in der Gesundheitsvorsorge im Dienstverhältnis in einem Gewerbebetrieb, Sport-, Fitness-,
Wellness- Gesundheitshotel oder nach der Befähigungsprüfung als selbständiger Masseur in eigener Praxis.



Ausbildung
Ausbildung zum Gewerblichen Masseur. Die Dauer der Ausbildung beträgt inkl. der Prüfung 750 Stunden
(vgl. 68 Verordnung Masseure/ 2003).

Medizinischer Masseur

Arbeitsfeld
Arbeiten im Dienstverhältnis unter Anleitung eines Arztes am Kranken Menschen.

 



Ausbildung
Die Ausbildung zum medizinischen Masseur umfasst den theoretischen Unterrichteinschließlich praktischer Übungen in der Dauer von insgesamt 820 Stunden sowie eine praktische Ausbildung in der Dauer von 580 Stunden, somit insgesamt 1400 Stunden
(vgl. BGBL 169/2002). 
 

Beide Berufsbilder können durch weitere Qualifizierungsmaßnahmen die Berufsbezeichnung Heilmasseur erlangen. Das Arbeitsfeld und die Ausbildung des Heilmasseurs sehen folgendermaßen aus: 

Heilmasseur

Arbeitsfeld
Der Heilmasseur erlangt durch eine Aufschulung die Berechtigung, auf ärztliche Anordnung Massagen durchzuführen. Er kann auch in eigener Praxis auf Zuweisung eines Arztes freiberuflich Patienten therapieren.



Ausbildung
Voraussetzungen für die Aufnahme zur Ausbildung zum Heilmasseur ist eine Berufsberechtigung als „medizinischer Masseur“/ „medizinische Masseurin“. Die Aufschulung zum Heilmasseur dauert in der Regel 800 Stunden (vgl. BGBL 169/2002).

Der Weg zum Gewerblichen Masseur und zum Medizinischen Masseur

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Der Beruf des gewerblichen Masseurs kann im Dienstverhältnis oder Selbstständig ausgeübt werden.

Nach Abschluss der Ausbildung zum gewerblichen Masseur ist es möglich, im Dienstverhältnis die Massagetechniken Klassische Massage, Fußreflexzonenmassage Bindegewebe- und Segmentmassage, Akupunktmassage und Manuelle Lymphdrainage zur Gesundheitsvorsorge in verschiedenen Einrichtungen bei gewerblichen Masseuren anzubieten.

Wollen Sie sich (früher oder später) selbstständig machen so sind einige weitere Ausbildungsschritte und entsprechende Prüfungen zu absolvieren:

Dazu gehört einerseits die Befähigungsprüfung, die das fachtheoretische und fachspezifische Wissen überprüft, sowie die Unternehmerprüfung oder entsprechende Anrechnungen für diese Prüfung (kaufmännische Ausbildung, HAK, HaSch....)
Für die Gewerbeanmeldung ist auch eine 3-jährige fachliche Tätigkeit und der Lehrgang über die weiterführende Fachausbildung nachzuweisen.
 
Befähigungs- und Unternehmerprüfung sind vollkommen voneinander getrennt und können zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgelegt werden.

Die erfolgreiche Absolvierung der Befähigungsprüfung eröffnet Ihnen auch den Weg zum medizinischen Masseur.

Dazu ist die Absolvierung einer praktischen Ausbildung nach §26 MMHmG (Praktikum bei einem geeigneten Betrieb) im Umfang von 580 Unterrichtseinheiten nach der Befähigungsprüfung notwendig.
Nach diesem Praktikum sind Sie ohne eine weitere Prüfung medizinischer Masseur.
Sie werden in unserer Variante der Ausbildung beide Berufsbilder, nämlich den gewerblichen Masseur und den medizinischen Masseur erlangen.

Die Kombination der Ausbildung zum „gewerblichen Masseur“ und „medizinischer Masseur“ ergibt folgende Berufsmöglichkeiten:
  • Arbeit als gewerblicher Masseur in der Gesundheitsvorsorge im Dienstverhältnis
  • Selbstständiges Arbeiten als gewerblicher Masseur
  • Arbeit als medizinischer Masseur im Dienstverhältnis in einer Kur- und Krankenanstalt oder in einem medizinischen Ambulatorium.

Wir empfehlen den Besuch der Bildungsinformation für Ihre individuelle Beratung.

 
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