Betrieblicher Umweltmanager Betrieblicher Umweltmanager
Betrieblicher Umweltmanager

Umweltschutz, Umwelttechnik und Gefahrenstoffe sind die wesentlichen Kernthemen für modernes Umweltmanagement. Als Betrieblicher Umweltmanager erwerben Sie umfassendes Wissen und eine ganzheitliche Ausbildung in den Bereichen Umwelt, Chemikalien und Explosivstoffe.

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7 Module
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13.06.2020 Wochenendkurs
WIFI Graz
Verfügbar
380,00 EUR
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Sa 8.00-16.00
Kursdauer: 8 Stunden
Stundenplan

Körblergasse 111 - 113
8010 Graz

Kursnummer: 43112039
09.12.2019 Tageskurs
WIFI Graz
370,00 EUR

Mo 8.00-16.00
Kursdauer: 8 Stunden
Stundenplan

Körblergasse 111 - 113
8010 Graz

Kursnummer: 39106019
05.03.2020 - 07.03.2020 Tageskurs
WIFI-WKO Obersteiermark
1.100,00 EUR

Do-Sa 8.00-16.00
Kursdauer: 24 Stunden
Stundenplan

Leobner Straße 94
8712 Niklasdorf

Kursnummer: 43800019
08.05.2020 - 09.05.2020 Tageskurs
WIFI Graz
420,00 EUR

Fr, Sa 8.00-16.00
Kursdauer: 16 Stunden
Stundenplan

Körblergasse 111 - 113
8010 Graz

Kursnummer: 43182019
03.04.2020 - 04.04.2020 Tageskurs
WIFI Graz
550,00 EUR

Fr, Sa 8.00-16.00
Kursdauer: 16 Stunden
Stundenplan

Körblergasse 111 - 113
8010 Graz

Kursnummer: 43134019
11.10.2019 - 12.10.2019 Tageskurs
WIFI Graz
420,00 EUR

Fr, Sa 8.00-16.00
Kursdauer: 16 Stunden
Stundenplan

Körblergasse 111 - 113
8010 Graz

Kursnummer: 43107019
13.09.2019 - 14.09.2019 Tageskurs
WIFI Graz
320,00 EUR

Fr, Sa 8.00-16.00
Kursdauer: 16 Stunden
Stundenplan

Körblergasse 111 - 113
8010 Graz

Kursnummer: 43110019
19.10.2019 Wochenendkurs
WIFI Graz
380,00 EUR

Sa 8.00-16.00
Kursdauer: 8 Stunden
Stundenplan

Körblergasse 111 - 113
8010 Graz

Kursnummer: 43112019

Sa 8.00-16.00
Kursdauer: 8 Stunden
Stundenplan

Körblergasse 111 - 113
8010 Graz

Kursnummer: 43112029

Betrieblicher Umweltmanager

Mit der Erlangung des Betrieblichen Umweltmanagers erwerben Sie umfassende Kenntnisse in den Bereichen Umwelt und Chemikalien. Die ganzheitliche Ausbildung umfasst insgesamt zwei Module, die mit einer vertiefenden thematischen Auseinandersetzung in den Bereichen Abfall, Umwelt und Gefahrenstoffe einhergeht und im Rahmen einer Projektarbeit abgeschlossen wird. Nach positivem Abschluss wird das WIFI-Diplom „Betrieblicher Umweltmanager Umwelt und Chemikalien“ ausgestellt.

Modul 1: Umwelt (gesamt 104 Kursstunden)
 
Im Modul Umwelt dreht sich alles um eine ganzheitliche Umwelt- und Abfallwirtschaftsbetrachtung. Dazu zählen neben geltenden gesetzlichen Bestimmungen auch die richtige Erstellung und Anwendung von Abfallwirtschaftskonzepten sowie die betriebliche Dokumentation von Explosionsgefahren. Die Inhalte sind breit gefächert und reichen von Umweltmanagementsystemen und deren Implementierung über die Entwicklung von betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen bis hin zu umfassenden Dokumentationsmaßnahmen.

Modul 2: Chemikalien (gesamt 80 Kursstunden)
 
Im Modul Chemikalien werden alle relevanten Aspekte zu den Themen Pflanzenschutzmittel, Umgang mit gefährlichen Stoffen und die damit verbundenen rechtlichen Anforderungen im Umwelt- und Anlagenbereich behandelt. Gerade in diesem Bereich gilt es, umfassende Sicherheits- und Schutzmaßnahmen zu erlernen und Kenntnisse im Umgang mit gefährlichen Stoffen zu erlangen und für die interne sowie externe Verwendung zu dokumentieren. 


Dieser Sachkenntniskurs beinhaltet die laut Anhang 4 der Giftverordnung 2000 erforderlichen Kenntnisse und dient somit als Sachkenntnisberechtigungsnachweis für den Antrag auf eine Giftbezugsbewilligung, wobei insbesondere auf die Aspekte der REACH-Verordnung Bedacht genommen wird. Durch neue gesetzliche Bestimmungen ist die Erlangung einer Giftbezugsbewilligung seit 2001/01/11 an nachweisliche Sachkenntnis gebunden, die mit der Teilnahme an einem, durch den Landeshauptmann genehmigten, Sachkenntniskurs erworben werden kann. Laut Giftverordnung 2000 ist für die Erteilung einer Giftbezugsbewilligung, gem. § 42 des ChemG 1996, BGBl. I Nr. 53/1997 und der Giftverordnung 2000 (Giftbezugslizenz, Giftbezugsschein) die Sachkenntnis laut § 4 der Giftverordnung 2000 nachzuweisen.
Der Kurs beinhaltet ebenfalls alle Neuerungen gem. Änderung der Giftverordnung 2000 (BGBl. 229 vom 18. August 2016).

Inhalte:

  • Einführung Umgang mit Gefahrenstoffen
  • Grundlagen der Chemie
  • Physik und Toxikologie
  • Anwenderschutz
  • Informationsquellen für den Umgang mit gefährlichen Stoffen
  • Gesetze und Vorschriften
  • Diskussion anhand von Fallbeispielen aus der Praxis
  • Laborübungen
  • schriftliche Prüfung gem. Giftverordnung 2000 i. d. g. F.

 

 

  • Rechtliche Grundlagen der Verordnung explosionsfähiger Atmosphäre
  • Darstellung von betrieblichen Explosionsschutzmaßnahmen
  • Ermittlung und Beurteilung von Explosionsschutzgefahren
  • Informations- und Unterweisungspflichten
  • Prüfungen im Hinblick auf VEXAT
  • Erarbeitung einer Leitlinie für die Erstellung von Explosionsschutzdokumenten anhand ausgewählter Beispiele

 

Das Abfallwirtschaftsgesetz verpflichtet alle Betriebe, in denen mehr als 20 Arbeitnehmer an einem Standort beschäftigt sind, ein Abfallwirtschaftskonzept zu erstellen. Dieses Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung Ihre Abfallwirtschaftskonzepte auszuarbeiten und fortzuschreiben.

Inhalte:

  • Grundlagen zum Abfall- und Umweltrecht
  • Abfallwirtschaftskonzept als Basis für das betriebliche Abfallmanagement
  • Inhalte des Abfallwirtschaftskonzeptes
  • abfallrelevante Darstellung der Stoffströme
  • Aktualisierung von Abfallwirtschaftskonzepten
  • Erarbeitung einer Leitlinie für die Erstellung von Abfallwirtschaftskonzepten anhand ausgewählter Beispiele

 

REACH - Neue EU Chemikaliengesetzgebung

Sie beschäftigen sich mit folgenden Themen:
  • Grundlagen und  Anwendungsgebiete von Stoffstromanalysen im Umwelt- und Abfallbereich
  • Erarbeitung von Prozessabläufen
  • Dokumentation und Interpretation von Stoffstromanalysen
  • Stoffstromanalysen als Basis für die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen
  • Erarbeitung einer Leitlinie für die richtige Anwendung von Stoffstromanalysen als Umwelt-Tool in Betrieben anhand ausgewählter Beispiele.

Umgang mit gefährlichen Stoffen

Sie beschäftigen sich mit den Themen:
  • Gefährliche Stoffe und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt
  • gefährliche Stoffe im Sinne der europäischen und nationalen Gesetzgebung
  • Umgang mit gefährlichen Stoffen
  • chemische, physikalische und toxikologische Eigenschaften von gefährlichen Stoffen
  • Informationsquellen und organisatorische Vorkehrungen zum sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen, gefährliche Stoffe werden zum Abfall! Was dann?

 

Pflanzenschutzmittel schützen vor Schädlingen,  können jedoch Gesundheits- und Umweltrisiken mit sich bringen. Fachleute mit Pflanzenschutzmittel-Sachkundenachweis können über sachgemäße Lagerung, Handhabung, Anwendung und Entsorgung informieren. Wer Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Kleingartenbereich verkauft, ist gesetzlich dazu verpflichtet Informationen bereitzustellen.

Vertreiber/-innen, die Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Kleingartenbereich verkaufen, haben den Kunden/-innen Informationen im Sinne des Art. 6 Abs. 3 der Richtlinie 2009/128/EG über die Risiken der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln für die menschliche Gesundheit und die Umwelt, insbesondere über die Gefahren, die Exposition, die sachgemäße Lagerung, Handhabung, Anwendung und sichere Entsorgung sowie Alternativen mit geringem Risiko, zur Verfügung zu stellen (§ 1 Abs.4 PflanzenschutzmittelVO).

Inhalte:

  • Maßnahmen zur Risikominderung und Schadensverhütung
  • Grundlagen Schutz der Umwelt und des Grundwassers
  • PSM-Rückstände und Verbraucherschutz
  • Toxikologie und Anwenderschutz
  • Integrierter Pflanzenschutz und ökologischer Landbau
  • Inverkehrbringung von PSM
  • PSM-Register
  • Zulassung und Genehmigung von PSM
  • PSM-Kunde
  • Rechtsvorschriften

 

In Betrieben  bzw. beim selbständigen berufsmäßigen Verwender ist dafür zu sorgen, dass Personen, die die für den sachgerechten und sicheren Umgang mit Giften erforderlichen Kenntnisse durch einen Kurs gemäß Abs. 3 oder 4 erworben haben, regelmäßig (längstens jedoch alle vier Jahre, beginnend mit 2019) auf dem aktuellen Wissensstand gehalten werden (z.B. durch Bestätigung der regelmäßigen Anwendung des Wissens, durch betriebsinterne Fortbildung oder durch Absolvierung eines Auffrischungskurses. Die diesbezügliche Dokumentation ist auf Verlangen den Vollzugsorganen zur Verfügung zu stellen.

Die Inhalte des Kurses sind nach Punkt 4.4 der Anlage 4 des BGBl. 229 gestaltet:

  • Regelungen in österreichischen und in europäischen Rechtsvorschriften und deren korrekte Anwendung
  • für Gifte zutreffende Vorschriften (z.B. Information und Unterweisung) und Schutzmaßnahmen (z.B. Substitutionsprüfung, Minimierungsgebot, Rangfolge der Schutzmaßnahmen) des ArbeitnehmerInnenschutzrechts
  • neue Entwicklungen bezüglich der Einstufung relevanter Stoffe und deren praktische Konsequenzen
  • Nutzung des Sicherheitsdatenblattes und Erstellung von Betriebsanweisungen
  • erforderliche Zusammenarbeit mit und Unterstützung durch die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung der Arbeitsstätte
  • Informationsquellen insbesondere in elektronischen Medien betreffend konkrete Gifte, deren Gefahren und Schutzmaßnahmen dagegen
  • allfällige neue Erkenntnisse betreffend Maßnahmen der Ersten Hilfe
  • häufige Fehler beim Umgang mit Giften; vorgekommene Giftunfälle

Im Rahmen der Auffrischung ist ausreichend Gelegenheit zum Stellen von Fragen und zu deren Erörterung einzuräumen