Kurzarbeit mit Weiterbildung ab Oktober 2020 Kurzarbeit mit Weiterbildung ab Oktober 2020

Kurzarbeit mit Weiterbildung ab Oktober 2020

Sie mussten oder müssen Mitarbeiter/innen in Kurzarbeit schicken oder befinden sich selbst gerade in Kurzarbeit?
Nutzen Sie diese Zeit zur Qualifizierung!
Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen bei einem begleitenden Weiterbildungsprojekt!


Eckdaten zur Föderung Ihrer Bildungsprojekte im Rahmen einer Kurzarbeit seit 1.10.2020


Wer und Was ist föderbar?

  • Förderbar sind alle Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber mit einem bereits genehmigten COVID-19-Kurzarbeitsprojekt mit Beginn seit 1.10.2020.
  • Förderbarer Personenkreis: kurzarbeitende Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen - Lehrlinge in Kurzarbeit sind von der Richtlinie ausgenommen (Lösung über Lehrlingsstellen ist in Arbeit).
  • Förderbar sind nur Schulungsleistungen, die vom Arbeitgeber beauftragt und diesem in Rechnung gestellt werden.
  • Förderbare Kosten umfassen Kursgebühren, die von externen Schulungseinrichtungen in Rechnung gestellt werden (inklusive Prüfungsgebühren und Schulungsunterlagen) sowie Honorare von externen Trainerinnen/Trainern (z.B. bei unternehmensintern organisierten Kursen).
  • Förderbare Schulungen sind arbeitsmarktbezogen, dauern mindestens 16 Maßnahmenstunden (à 60 Min inkl. Pause), sind überbetrieblich verwertbar und liegen innerhalb des COVID-19-Kurzarbeitszeitraums (1.10-2020–30.6.2021).

Welche Weiterbildungen sind nicht förderbar?

  • ordentliche Studien und postgraduate Studien an Universitäten einschließlich Privatuniversitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen
  • Meetings, Tagungen, Konferenzen, Kongresse und Symposien
  • reine Produktschulungen
  • nicht arbeitsmarktorientierte Schulungen (z.B. Hobbykurse)
  • Schulungen, die reine Anlernqualifikationen für einfache Tätigkeiten vermitteln (z.B. einfache Einschulungen an Maschinen)
  • Schulungen mit einer Dauer von weniger als 16 Maßnahmenstunden
  • Individualcoaching
  • Die in Aussicht genommenen Schulungen sind so detailliert wie möglich zu beschreiben.
  • Außerdem sind Beratungskosten, Reisekosten, Unterbringungskosten sowie anfallende Spesen/Taggelder nicht förderbar.

Wie hoch ist die Föderquote des AMS?

  • Die Förderhöhe beträgt 60% der anerkennbaren Schulungskosten
  • Eine Kostenbeteiligung der Arbeitnehmer/innen ist nicht zulässig.

Informationen des AMS zur Förderung
 

Wir beraten Sie gerne zu Ihren konkreten Weiterbildungsideen und überlegen gemeinsam mit Ihnen, wie wir diese im Rahmen der Kurzarbeit umsetzen könnten. (Kontaktdaten in der Spalte rechts)
 

Quelle:
Bundesrichtlinie – Beihilfe Schulungskosten für Beschäftigte in Covid19-KUA (SfK) – gültig rückwirkend ab 1.10.2020 (Beschluss 13.10.2020 Verwaltungsrat AMS)