Der Mountainbike Guide organisiert und führt Touren - durch seine fundierte fahrtechnische und methodisch-didaktische Ausbildung führt der Mountainbike Guide die Gruppe sicher und umweltbewusst im Gelände und vermittelt Tipps & Tricks rund um Bike & Co. Aufgrund seiner fachlichen und sozialen Kompetenz leistet er daher einen maßgeblichen Beitrag für den positiven Erlebniswert seiner Teilnehmer/innen.
ZIELSETZUNG
Die Ausbildung zum Mountainbike Guide (MBG) vermittelt die Fähigkeiten und Fertigkeiten, Rad- und Mountainbike Gruppen - primär unter den Aspekten der Prävention und Gesundheitsförderung - zu führen und zu begleiten. MBGs sind, in deren Funktion/Rolle als „BewegungsmultiplikatorInnen“ in der Lage, Menschen für den Mountainbikesport zu motivieren und zu begeistern. MBGs können außerdem fachgerechte Anleitungen zur Verbesserung der Rad- und Mountainbike- spezifischen Technik und Kondition, sowie zur Routenplanung vermitteln.
UMFANG
VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE KURSTEILNAHME
BETÄTIGUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR MBGs
ZIEL DER AUSBILDUNG
Das Ziel der Ausbildung ist die Qualifikation zum Mountainbike Guide (MBG). MBGs sind - in deren Funktion als BewegungsmultiplikatorInnen – nach Absolvierung des Lehrganges in der Lage:
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IHR TRAINERTEAM
2. Wochenende: FR: 14.00 – 17.40: Spezielle Bewegungslehre, Spezielle Methodik/Didaktik; Trainer: Schober (Wifi Süd + Bikepacour Schwarzl) SA: 9.00 – 12.40: Spezielle Trainingslehre, Tourenvorbereitung und –abwicklung; Trainer: Lamprecht (Wifi Süd) 14.00 - 17.40: Spezielle Bewegungslehre, Spezielle Methodik/Didaktik; Trainer: Schober, (Wifi Süd + Bikepacour Schwarzl) SO: 9.00 - 12.40: Material- und Bekleidungskunde; Trainer: Ertl, Schober (im shop in Graz) 14.00 - 17.40: 1. Ausfahrt/Tour mit Spezieller Methodik/Didaktik, Spezielle Bewegungslehre u. Material- und Bekleidungskunde; Trainer: Ertl + Schober, (Start: beim shop in Graz, Murradweg Richtung Nord od. Süd)
3. Wochenende: FR: 14.00 – 17.40: Gruppen- und Dramadynamik (Therie am WIFI Süd); Trainer: Potzinger SA: 9.00 - 12.40: Tourenvorbereitung und –abwicklung (Kartenkunde + GPS); Trainer: Lamprecht + Schober, (Wifi Nord) 14.00 - 17.40: 2. Ausfahrt/Tour mit Tourenvorbereitung und –abwicklung; Trainer: Lamprecht + Schober, (Abfahrt vom Wifi Nord ins Schöcklgebiet oder Platte) SO: 9.00-17.40: 3. Ausfahrt/Tour mit Spezielle Bewegungslehre, Spezielle Methodik/Didaktik, Tourenvorbereitung und –abwicklung, Gruppen- und Dramadynamik; Trainer: Lamprecht, Schober, Potzinger (Abfahrt vom Wifi Nord oder Hexenkessel ins Schöcklgebiet) Bei Schlechtwetter ev. Ersatztermin einkalkulieren: ev. am Wochenende darauf nachholen!
AUFNAHME- UND ABSCHLUSSPRÜFUNG
3 Wochen vor dem ersten Ausbildungswochenende findet die Aufnahmeprüfung statt. 2 Wochen nach dem 4. u. letzten Ausbildungswochenende findet die Abschlussprüfung statt (Wifi Süd und Bikeparcour Schwarzl): Theoretische u. praktische Prüfung zu den Themen: Spezielle Bewegungslehre, Spezielle Methodik/Didaktik, Spezielle Trainingslehre, Tourenvorbereitung und –abwicklung, Material- und Bekleidungskunde, Gruppen- und Dramadynamik, „Rechte & Pflichten“, Vorfahren, Lehrauftritte, Gruppenführung, methodische Reihen etc. Die Prüfung dauert von 9.00 – ca. 17.00; es ist eine Staffelung der KandidatInnen notwendig. Am Vormittage theoretische Tests in spezieller Trainingslehre, Tourenvorbereitung- und Abwicklung, Rechte- und Pflichten. Am Nachmittag finden die Lehrauftritte spezielle Methodik/Didaktik mit spezieller Bewegungslehre, Material- und Bekleidungskunde sowie Gruppen- und Dramadynamik statt. Trainer: Lamprecht, Schober, Ertl (1/2 Tag), Stock (1/2 Tag), Potzinger (1/2 Tag)
Wir baten den Gesundheitsförderer und Bewegungsexperten zum Interview:
Herr Dr. Lamprecht, Sie sagen, Mountainbiken wird heute mehr und mehr als gesundheitsfördernder Breitensport ausgeübt? DDR. MANFRED LAMPRECHT: „Ja, es ist ein echter Trend – unter dem Helm stecken immer öfter auch ältere Damen mit grauem Haar, nicht nur junge Freerider… Mountainbiken ist als Breitensport salonfähig geworden.“
Ist das der Grund, warum das WIFI nun eine Ausbildung zum Mountainbike-Guide anbietet? DDR. MANFRED LAMPRECHT: „Ich bin weniger für das Marketing, als für die wissenschaftliche Basis der Ausbildung zuständig. Aber denken wir doch einfach darüber nach, wie viele Menschen z. B. im Urlaub gerne eine geführte Mountainbike-Tour machen. Und dass es dafür ausgebildete Guides geben muss, die nicht nur Fahrtechnik und Geländekunde beherrschen, sondern auch Spaß an der Bewegung vermitteln können und die nötige Sozialkompetenz mitbringen…“
Und gerade diese Sozialkompetenz bezeichnen Sie u. a. als USP der WIFI-Ausbildung? DDR. MANFRED LAMPRECHT: „Ja, wir übernehmen den Gold-Standard hinsichtlich Training und Fahrtechnik und legen darüber hinaus großen Wert auf die Entwicklung und Förderung der Sozialkompetenz. Das bedeutet, dass auch Gruppen- und Drama-Dynamik Teil der Ausbildung sind. Es ist wichtig, dass die Absolvent/innen auch auf Konfliktsituationen hin trainiert sind und damit gut umgehen können – es sind ja z. B. nicht immer alle in einer Gruppe gleich stark, das kann im Gelände schon kompliziert werden.“
Sehe ich das richtig – Hochleistungssportler werden in diesem WIFI-Kurs keine heran gezüchtet? DDR. MANFRED LAMPRECHT: „Wir sprechen Menschen an, die eine gewisse Sportlichkeit mitbringen und im Sport beruflich Fuß fassen wollen. Wettkampf ist nicht Bestandteil des Lehrgangs, wir wollen Bewegungsmultiplikatoren im gesunden Breitensport Mountainbiken ausbilden.“
Apropos sportlich sein – WIE sportlich muss man denn sein, um in den Kurs aufgenommen zu werden? DDR. MANFRED LAMPRECHT: „Die wichtigsten Voraussetzungen für die Teilnahme finden Sie in unserer Kursbeschreibung . Ich würde aber sagen, dass vor allem die Liebe zum Sport zählt! Natürlich darf man nicht mit Stützrädern ankommen, aber wer Begeisterung und Entwicklungspotenzial und die nötige gesundheitliche Fitness für ein Ganztagesprogramm mitbringt, hat ausgezeichnete Chancen.“
Wie sind Sie denn persönlich zum Mountainbiken gekommen? DDR. MANFRED LAMPRECHT: „Das war vor über 20 Jahren – ich bin eigentlich Schifahrer und habe damals als Skiguide in einem Helikopter-Camp gearbeitet. Ohne Kondition geht das nicht. Also bin ich über das Laufen zum Radfahren und so 1987/88 zum Mountainbiken gekommen. Zu der Zeit war das ja brandneu, das durfte man sich als Student nicht entgehen lassen!“
Heinz Vogel, MBA Teamleiter
Gabriele Raßwallner Officemanagement
Telefon: (0316) 602-333 gabriele.rasswallner@stmk.wifi.at